Naturfoto-Herbst 2022

Zum 17. Mal lädt der Förderverein Haus der Natur Potsdam e. V. Foto- und Videograf*innen ins Haus der Natur ein, um Sie mit auf Reise zu seltenen Tier- und Pflanzenarten zu nehmen oder zu einzigartigen Orten. Dieses Jahr geht es mit einem kleinen Segelboot die Elbe entlang, durch die Wildnis an das Weiße Meer, in die Alpen, nach Rhodos und einmal durch verschiedene Länder Europas und Afrikas.

Reservieren Sie sich gerne Plätze unter:
Telefon: 0331 20155 25
E-Mail: info(at)hausdernatur-potsdam.de

Der Eintrittspreis beträgt 5 € bzw. 4 € ermäßigt. Die Ermäßigung gilt für Schüler*innen, Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitssuchende mit Leistungen nach ALG I und II, Rentner*innen sowie Schwerbehinderte. Entsprechend muss eine gültige Vorlage der entsprechenden Bescheinigung beim Eintritt vorgezeigt werden. Private Fördermitglieder erhalten natürlich auch eine Ermäßigung.

Der Einlass zu jeder Veranstaltung ist ab 18 Uhr möglich, Start ist um 19 Uhr und Ende der jeweiligen Abende gegen 21 Uhr.

Getränke gibt es vor Ort gegen freiwilliger Spende.

Sketchbook - Eine Länderreise
Freya Gerz
06.10.2022

Das Sketchbook umfast eine Zeit in dem Leben von Freya Gerz – die Suche nach sich selbst, dem, was einem wichtig ist, und grundsätzliche Überlegungen zu der eigenen Lebensgestaltung. Reisen, Erinnerungen und Gefühle werden durch das kontemplative Medium der analogen Fotografie eingefangen und explizit gemacht. Verschiedene Themen kehren dabei immer wieder. Freya Gerz nimmt Sie mit auf eine Reise durch verschiedene Länder Europas und Afrikas und zu sich selbst und welche Rolle die Natur für dieses Projekt gespielt hat.

Bildautor: Freya Gerz
Bildautor: Freya Gerz

Der lange Weg zum Weißen Meer
Richard Löwenherz
13.10.2022

Nach etlichen Wildnisexpeditionen durch die sibirischen Weiten, zog es den „Lonely Traveller“ Richard Löwenherz im Sommer 2019 mal nicht ganz so weit hinaus: Eine mysteriöse Datscha am Weißen Meer wurde zum Ziel erklärt, welche er zusammen mit drei russischen Wildniswander*innen zu Fuß und per Schlauchboot erreichen wollte. Doch bevor sich diese bunt zusammengewürfelte Truppe in Moskau zum ersten Mal treffen sollte, entschied sich der deutsche Abenteurer noch für eine längere Anreise quer durch Osteuropa: mit Bahn, Bus, Fahrrad und Schlauchboot durch Polen, Litauen und die Ukraine. Die erste Etappe führte per Rad durch die seenreichen Wälder Kaschubiens bis an die Ostsee, dann folgte ein dreitägiges „Bikerafting“ auf dem litauischen Flüsschen Šventoji, und schließlich noch eine Querung der westlichen Ukraine, um per Rad nach dem verschollenen Grab eines Namensvetters zu suchen… Lassen Sie sich mitnehmen auf eine ungewöhnliche wie abwechslungsreiche Reise, die am Ende in eine faszinierende Wildnisregion in Polarkreisnähe endet.

Bildautor: Richard Löwenherz
Bildautor: Richard Löwenherz

Vom Südrand der Alpen
Alexander Morawitz
27.10.2022

Die Schönheiten der Trentiner Berge lassen sich am besten in mehrtägigen Exkursionen entdecken. Die Alpen hier sind nicht nur vielgestaltig und geologisch interessant, sie geben auch eine großartige Bühne für das dramatische Wettergeschehen im Sommer und das ruhige Wetter des Herbstes. Landschaftsimpressionen, Geschichten zur Geschichte und die freundlichen Menschen sollen eine Bühne in diesem Vortrag bekommen

Vom Südrand der Alpen
Bildautor: Alexander Morawitz
Bildautor: Alexander Morawitz

Eine außergewöhnliche Reise nach Rhodos
Nadja Kath und Robin Bels
03.11.2022

Im Frühjahr 2022 reisten Nadja Kath und Robin Bels mit Zug, Bus und Fähre von Potsdam nach Rhodos, der viertgrößten Insel Griechenlands. Begleiten Sie die beiden auf ihre mehrtägige Reise zur Insel im Mittelmeer und tauchen Sie mit ihnen ab in eine Landschaft mit ganz eigenem Flair. Besonderen Wert haben die beiden auf die floristischen Höhepunkte der Insel gelegt, aber auch die tierischen Bewohner kommen nicht zu kurz und Corona gibt es da ja auch noch…

Bildautor: Nadja Kath und Robin Bels
Bildautor: Nadja Kath und Robin Bels

Mit dem Segelboot über die Elbe
Ulfrid Mattig
17.11.2022

Der 15er Jollenkreuzer ist ein nur 6,50 m langes Kajütboot, das durch sein einziehbares Schwert einen anpassbaren Tiefgang zwischen 30-160 cm hat und damit besonders gut in flache Binnengewässer passt. Mit seiner kleinen Kajüte ist er auch für längere Touren geeignet. Mit der ‚Roten Rübe‘ sind Ulfrid Mattig und seine Familie von Potsdam aus auf mehreren großen Fahrten die Havel abwärts bis in die Elbe gesegelt. Auf dieser ging es einmal weiter bis nach Lauenburg, den Elbe-Trave-Kanal nach Lübeck, über die Ostsee, die Oder und den Oder-Havel-Kanal nach Potsdam zurück. Die nächste Fahrt ging ebenso elbabwärts, weiter bis nach Brunsbüttel, den Nord-Ostseekanal nach Kiel und von dort den Bogen über die Oder nach Potsdam zurück. Kürzere Fahrten gingen über die Havel und den Elbe-Havelkanal bis nach Magdeburg und von Havelberg die Havel aufwärts nach Potsdam zurück. Auch ein Besuch in Bad Schandau durfte nicht fehlen.

So besegelte Ulfrid Mattig inzwischen einmal die komplette Elbe. Er lädt Sie dazu ein, die Vielseitigkeit der Elblandschaft und die vielen reizvollen Städte mit ihm noch einmal Revue passieren zu lassen.

Bildautor: Ulfrid Mattig
Bildautor: Ulfrid Mattig

Die Wrangel-Insel - Tierparadies am „Ende der Welt“
Peter Romanow
24.11.2022

Sechs Monate verbrachte der Biologe und Zoologe Peter Romanow in einer der letzten menschenleeren Naturlandschaften der Erde, auf Wrangel Island. Das UNESCO-Weltnaturerbe im äußersten Nordosten Russlands ist meist von einem dichten Packeisgürtel umschlossen und nur wenige Wochen im Jahr zugänglich.

Die 7600 km² große Wrangel-Insel ist Rückzugsort vieler arktischer Tiere und Heimat von mehr als 400 Pflanzenarten. Ein Eldorado für Naturfotograf*innen. Hier ist eine erstaunlich große Population von Eisbären heimisch und Peter Romanow konnte den König der Arktis in seinem natürlichen Lebensraum beobachten und fotografieren. Aber nicht nur Eisbären finden hier ideale Lebensbedingungen. Die größte Population des Pazifischen Walross ist hier heimisch, Moschusochsen durchstreifen die erstaunlich artenreiche Tundra, Schneegänse brüten an geschützten Stellen und rund um die Insel liegen reiche Futtergründe für Grauwale, die Tausende Kilometer von Mexico nach Norden wandern.

Als Zoologe hat Peter Romanow zu Sowjetzeiten jahrzehntelang in vielen Regionen der ehemaligen Sowjetunion, im Auftrag des Moskauer Zoos, Forschungen betrieben. Seit 1990 arbeitet er freiberuflich als Reiseleiter und Naturfotograf. Der sympathische Mann, der nicht weit von Moskau geboren wurde, tourt seit 30 mit seinen Vorträgen durch verschiedene Länder und begeistert immer wieder mit seinen Aufnahmen und Erzählungen.

Bildautor: Peter Romanow
Bildautor: Peter Romanow