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20 Jahre Förderverein Haus der Natur Potsdam – 20 Jahre für den Naturschutz

Der Förderverein Haus der Natur koordiniert und aktiviert den landesweiten ehrenamtlichen Naturschutz durch Pflege und Entwicklung des Hauses der Natur in Potsdam als zentralen Anlaufpunkt der Umweltverbändearbeit. In diesem Jahr feiert er sein 20jähriges Jubiläum.

Fast genau vor 20 Jahren entstand auf Initiative des Umweltbeirats des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Raumordnung die Idee, ein Haus der Natur in Potsdam zu schaffen. Mit der Gründung des Fördervereins Haus der Natur als Rechtsträger des Hauses am 17.1.2001 wurde ein erster Schritt zur Verwirklichung dieser Idee getan. Seitdem ist viel passiert. Mitten in Potsdam, im Innenhof des Gebäudekomplexes der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam, begann im Herbst 2001 die Sanierung des ehemaligen Waschhauses. 2002 zogen dann die ersten Verbände in das Haus ein. 2005 waren noch einmal Handwerker aktiv – das Dachgeschoss des Hauses wurde zum Umweltbildungszentrum ausgebaut. Herzstück des Zentrums ist der Veranstaltungssaal für bis zu 100 Personen, welcher den Namen des Naturschützers und Schriftstellers Reimar Gilsenbach erhielt.

Möglich wurde dies vor allem durch die Unterstützung des Umweltministeriums des Landes Brandenburg. Ohne die zur Verfügung gestellten Projektmittel wären die Umbauten und auch die Arbeit des Fördervereins nicht möglich gewesen. Für den Umbau des Dachgeschosses gelang es dem Verein umfangreiche Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt einzuwerben.

„Durch unser Haus der Natur werden die Kräfte von gemeinnützig tätigen Brandenburger Natur- und Umweltschutzverbänden und -vereinen gebündelt. Es ist der zentrale Anlaufpunkt für den ehrenamtlichen Natur- und Umweltschutz im Land Brandenburg geworden“, betont Christiane Schröder, Vorsitzende des Fördervereins Haus der Natur. Die Verbände repräsentieren insgesamt etwa 30.000 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für den Natur- und Umweltschutz im gesamten Land Brandenburg engagieren. Das Haus der Natur steht allen Brandenburger*innen, die sich in Sachen Naturschutz einbringen wollen, offen.

Axel Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz: „Ich gratuliere dem Förderverein Haus der Natur zu 20 Jahren erfolgreicher Arbeit. Die Bündelung von so vielen für den Naturschutz in unserem Land engagierten Verbänden unter einem Dach hat sich in den letzten Jahren großartig bewährt. Als Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land und als wichtiger Veranstaltungsort ist das Haus der Natur inzwischen eine feste Instanz. Der Landtag hat auch deshalb die Förderung nochmals aufgestockt, so dass wir das Haus der Natur im Rahmen der Verbändeförderung künftig noch besser fördern können.“

Von Beginn an leitete Regine Auster als Geschäftsführerin des Fördervereins die Geschicke des Hauses. Ihr Engagement hat das Haus der Natur maßgeblich geprägt und zum Erfolg der Umbaumaßnahmen und zahlreicher anderer Projekte beigetragen. Im Juni 2020 hat sie sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und ein neues Team hat die Leitung des Fördervereins übernommen.

„Wir möchten uns zum 20. Geburtstag sowohl bei den vielen Ehrenamtlichen bedanken, die für unsere Verbände und den Naturschutz in Brandenburg aktiv sind“, sagt Katrin Leniger, die neue Geschäftsführerin des Fördervereins Haus der Natur. „Wir freuen uns über jeden, der zu uns kommt, weil ihm oder ihr das Thema Naturschutz am Herzen liegt. Wir danken vor allem aber auch dem Land Brandenburg und den Umweltministerinnen und -ministern, durch deren Unterstützung es in den letzten 20 Jahren möglich wurde, das Haus weiter zu entwickeln und zu einem wichtigen Stützpunkt in Sachen Naturschutz in Brandenburg werden zu lassen.“

„Danken möchten wir auch der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Erst im vorletzten Jahr wurde der Mietvertrag mit der Stiftung um weitere 10 Jahre verlängert und damit die weitere Arbeit des Hauses gesichert“, fügt sie hinzu.

Zum 20. Geburtstag des Fördervereins wird es verschiedene Formate wie eine Ausstellung im Haus der Natur geben, die die Geschichte des Hauses Revue passieren lassen. Auch im Rahmen des Potsdamer Naturfotoherbstes, den der Förderverein in diesem Jahr zum 16. Mal durchführt, soll sich eine Veranstaltung der Geschichte des Hauses widmen, das im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Entsprechende Termine, sofern durch die Corona-Pandemie durchführbar, werden auf der Homepage des Fördervereins www. hausdernatur-potsdam.de veröffentlicht.